Romanische Kunst
Andorra hat in seiner tausendjährigen Geschichte architektonische Schätze von authentischem Reichtum bewahren können, ebenso wie seine herkömmlichen Traditionen, die dazu beitragen, dem Land seine Identität zu verleihen und seine Ursprünge zu bezeugen. Streift man durch seine Täler, so durchlebt man in wenigen Augenblicken mehrere Jahrhunderte seiner Geschichte und entdeckt eine traditionelle und volkstümliche Kultur, bei der Vergangenheit und Gegenwart zu einer vollkommenen Einheit verschmelzen.
Der größte Teil des architektonischen Erbes besteht aus Denkmälern religiöser Natur, ob es sich nun um Gebäude, Skulpturen oder Gemälde handelt.
In den Tälern kann man beeindruckende Beispiele für romanische Kunst in Reinkultur erkunden, insbesondere die 40 kleinen Kirchen oder seine zahlreichen mittelalterlichen Brücken.
Wollte man hier alle Herrlichkeiten aufzählen, so würde die Liste zu lang werden. Deshalb sei hier nur auf die Kirche in Santa Coloma (Andorra la Vella) hingewiesen, eine der ältesten im Fürstentum. Weiter gibt es noch die Margineda-Brücke (Sant Julià de Lòria) und die von Sant Antoni (La Massana). Das Heiligtum von Meritxell (Canillo), das aus den Überresten einer Kirche aus dem 17. Jahrhundert besteht, wurde seinerseits auf den Ruinen einer romanischen Kirche erbaut, und den modernen Tempel baute der Architekt Ricard Boffil wieder auf …