Flora und Fauna im Hochgebirge
Andorra ist ein Land mit einer reichen Flora und Fauna: Hier existieren über 1150 Arten. Die Flora auf den sonnigen Hängen und den tiefer gelegenen Gebieten unterscheidet sich stark von der auf den Weiden, Feldern und Äckern. Die Narzisse (Narcissus poeticus) ist die symbolische Blume Andorras und wächst unter Rottannen, Eichen, Birken, Rhododendren, Haselnusssträuchern und Fichten. Die weitläufigen Wälder aus Schwarztannen und Fichten in der subalpinen Zone gehen in für die andorranische alpine Zone typischen Bergweiden, Dickichte und Geröll über.
Die charakteristischsten Arten der andorranischen Fauna sind die Gämse und die Flussforelle. Gämsen leben in den höchst gelegenen Berggebieten, zusammen mit Schneehühnern, Maulwürfen, Mardern und zahlreichen Raubvögeln. Wer in den Wäldern des Fürstentums wandert, kann auch Eichhörnchen, Wildschweinen und wilden Birkhühnern begegnen. Die tiefer gelegenen Gebiete sind Heimat für Füchse, Kaninchen, Hasen, Wiedehopf, Rebhuhn und Wasseramsel und zahlreiche andere für die Bergfauna typische Arten.
